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Diakonische Hausgemeinschaften Kassel gGmbH
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Die Zahl der Menschen mit psychischen Veränderungen im Alter wird, entsprechend der demographischen Entwicklung unserer Gesellschaft, weiter steigen. In Kassel leben derzeit schätzungsweise 2.500 bis 3.000 ältere Menschen, die an einer Demenz erkrankt sind. Wenn sich diese Menschen nicht mehr selbst versorgen können oder Angehörige mit der Betreuung und Pflege überlastet sind, ist eine Aufnahme in ein Alten- und Pflegeheim unumgänglich. Manche dieser Einrichtungen haben inzwischen innerhalb der Heime spezielle Betreuungsangebote für diesen Personenkreis geschaffen, um dessen Bedürfnissen besser gerecht zu werden.

Daneben gibt es in vielen Städten Initiativen, die neue spezialisierte Wohn- und Betreuungsangebote für demenzerkrankte ältere Menschen entwickeln: in Haus- und Wohngemeinschaften leben demenzerkrankte ältere Menschen in kleineren überschaubaren Gruppen zusammen und gestalten ihren Lebensalltag entsprechend ihren Fähigkeiten, Wünschen und Interessen selbst, mit Unterstützung von professionellen Betreuungskräften. In einem kommunikationsfördernden und anregenden, gleichzeitig aber beschützenden Milieu wird dem Bedürfnis nach Vertrautheit, Sicherheit und Nähe Rechnung getragen.

Die von diesen Initiativen gemachten positiven Erfahrungen haben sich die Diakonischen Hausgemeinschaften gGmbH zum Vorbild genommen. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, für Menschen mit dementiellen Erkrankungen Lebensräume zu schaffen, außerhalb der Heimstrukturen traditioneller Alten- und Pflegeeinrichtungen.

Darüber hinaus bieten wir die Versorgung in zwei Wohngruppen an, die sich von den klassischen Strukturen konventioneller Altenpflegeheime unterscheiden: wir richten uns dabei an Menschen, die zwar pflegebedürftig aber nicht dementiell erkrankt sind und eher in einer häuslichen Umgebung im Sinne einer Wohngemeinschaft leben möchten (2 Gruppen à 3 bzw. 4 Personan).